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11. Okt 2026

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Daiquiris und Geheimagenten: „Unser Mann in Havanna“ von Graham Greene 19.06.2026

Graham Greenes 1958 erschienener Roman „Unser Mann in Havanna“ ist eine glänzende Satire. Im Mittelpunkt: Ein Staubsaugervertreter auf Abwegen.

Hochstapler in Nizza: Walter Serners „Die Tigerin“ 19.06.2026

Ist das Liebe oder Ringkampf? In Walter Serners Roman „Die Tigerin“ zieht ein Ganovenpaar tricksend und trinkend durch Paris und Nizza.

Erinnerung an die kommunistische Diktatur Rumäniens 17.06.2026

Immer wieder beschäftigt sich Florescu in seinen Romanen mit der wechselvollen Geschichte Rumäniens. Der Ich-Erzähler Matei ist geprägt von der seelischen Verwüstung, die das kommunistische Regime bei ihm hinterlassen hat. Das Blatt wendet sich, als er zufällig seinem ehemaligen Peiniger wieder begegnet.

Opferkultur und die Dramatisierung von Verletzlichkeit: Maria-Sibylla Lotters Sachbuch „Opfer“ | Buchkritik 16.06.2026

Digitale Gewalt, Mikroaggressionen, Retraumatisierung, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit - all diese Phänomene bringen Betroffene hervor. Die Folgen für das soziale Leben untersucht Maria-Sibylla Lotter in „Opfer. Über Verwundbarkeit als Selbstbild".

Tänzer im Krisenmodus: Der neue Ewald Arenz Roman „Fünf, sechs, sieben, acht“ 15.06.2026

Ewald Arenz ist Bestsellerautor mit einer großen Fangemeinde. Sein neuer Roman „Fünf, sechs, sieben, acht“ ist allerdings auf mehreren Ebenen missglückt.

Die Leere des Selbst 14.06.2026

Das Thema könnte aktueller nicht sein: In „Das unersättliche Selbst“ analysieren Thomas Arnold und Thomas Fuchs das narzisstische Selbst- und Weltverhältnis als Ausdruck einer existenziellen Leere.

Mit neuen Büchern von Georges Bernanos, Martin Andreas Widmann, Nea Schmidt und mit Gesprächen über tolle Tagebücher und lässige Lyrik 12.06.2026

Tagebuch-Texten boomt. Und Lyrik-Lesen auch. Außerdem deuten wir das „Tagebuch eines Landpfarrers“ und probieren „Sprechen in Flechten“. Und folgen der 15-jährigen „Eddi“ in den Sommer.

Das Tagebuch – eine ganz persönliche Chronik 12.06.2026

Manche schreiben in ein Heft, andere in eine der neuen Journaling-Apps. Tagebuch-Schreiben liegt im Trend. Ein Gespräch zum Tag des Tagebuchs am 12. Juni.

Drei Tage im Sommer 12.06.2026

Was heißt es, fünfzehn Jahre alt zu sein? Andreas Martin Widmann hat mit „Eddi“ einen Sommer-Roman geschrieben, der den Vergleich zu „Tschick“ und „Der Fänger im Roggen“ sucht.

In den Trümmern des Elfenbeinturms 12.06.2026

Lyrik boomt, vor allem bei jüngeren Leserinnen und Lesern. Lyrik-Verleger Jo Frank vom Verlagshaus Berlin erklärt das Phänomen.

Nea Schmidt – Sprechen in Flechten. Gedichte 12.06.2026

Die Lyrikerin Nea Schmidt befragt zugleich verspielt und ernsthaft das Werkzeug Sprache im Zeitalter der KI. „Sprechen in Flechten“ heißt ihr Debüt.

Im spirituellen Funkloch 12.06.2026

In seinem „Tagebuch eines Landpfarrers“ verbindet Georges Bernanos Christentum und Existenzialismus. Nun sind diese Alltagsprotokolle eines geplagten Geistlichen in einer fabelhaften Neuausgabe zu lesen.

Portugal in der Diktatur: Debütroman „Die Frauen der Fonte Nova“ von Alice Brito | Buchkritik 10.06.2026

In Setúbal boomt zur Mitte des 20. Jahrhunderts die Konservenindustrie. Vor dieser Kulisse erzählt der Roman vom Leben einfacher Arbeiterinnen – ein farbiges Porträt Portugals während der Salazar-Diktatur.

Kriminologie: Auf der Straße oft mehr Sicherheit als in den eigenen vier Wänden | Buchkritik 09.06.2026

Deutschland gilt im internationalen Vergleich als eines der sichersten Länder der Welt. Allerdings ändert sich die Art der kriminellen Delikte, wie das Buch „True Criminology. Mythen, Fakten, Hintergründe“ nachweist. Außerdem belegt es, dass die eigenen vier Wände gefährlicher sind als nächtliche Straßen.

Vorsicht! Essiggefahr! 08.06.2026

Mit ihrer Erzählung „Das Gurkerl“ räumte Johanna Sebauer vor zwei Jahren beim Wettlesen in Klagenfurt ab. Nun erscheint die Satire in einer illustrierten Ausgabe.

Ben Lerner: Transkription 07.06.2026

Ein Mann, der für ein letztes Interview zu seinem Mentor aufbricht. Ein Smartphone, das in einem Waschbecken landet. Ein groteskes Gespräch mit kafkaesken Zügen. Lerners Roman ist eine Parabel auf Technologien, die unser Handeln prägen.

Birgit Birnbacher: Sie wollen uns erzählen 07.06.2026

Der neue Roman der Bachmannpreisträgerin: Familiengeschichte, Roadtrip und hoffnungsvoll aufgeladene Beschreibung einer Diagnose mit Namen ADHS.

Christoph Peters: Entzug 07.06.2026

Peinliche Schnapskäufe, erniedrigende Camouflage-Spiele in der eigenen Familie. Christoph Peters leuchtet das Innenleben eines Alkoholikers in allen Details aus. Dann der Entzug, in dem die eigenen Dämonen nicht verschwinden wollen.

Heike Geißler: Michaela Kohlhaas 07.06.2026

Geißler überschreibt Kleist. Ein Immobilienhai kapert eine Kneipe. Michaela Kohlhaas übt den zivilen Ungehorsam – und muss die Konsequenzen tragen.

Künstliche Intelligenz als Spiegel der Gesellschaft 07.06.2026

Der zunehmende Einsatz Künstlicher Intelligenz löst Euphorie aber auch Unbehagen aus. In seinem neuen Buch zeigt Dirk Baecker, wie eng intelligente Algorithmen und moderne Gesellschaft zusammenhängen.

Kinderbücher im Wandel 04.06.2026

Von Max und Moritz bis zum Sams: Viele Kinderbuchhelden sind unsterblich. Zugleich werden Kinderbücher politischer und vermitteln Werte wie Individualität, Emanzipation und Mut.

„Literatur kann Gesprächspartner sein“ - Psychologin Elisabeth Raffauf im Gespräch 04.06.2026

Die schweren Themen unserer Zeit – Kriege, Klimaerhitzung, Pandemien – all das bekommen natürlich auch unsere Kinder mit. Ab wann soll man mit ihnen darüber sprechen, ohne ihnen die Kindheit zu vermiesen?

Was lesen Kinder in Russland? 04.06.2026

Patriotische Bilderbücher, QR-Codes mit Kriegsanimationen und ein Boom von Mangas aus Asien. Kinderliteratur in Russland zwischen staatlicher Ideologie und schwindender Leselust.

Mit Autor*innen wie Kirsten Boie, Saša Stanišić und Expert*innen aus Praxis und Forschung 04.06.2026

Warum prägen uns Kinderbücher ein Leben lang - und was erzählen sie heute über unsere Welt? Die Sendung nimmt ein oft unterschätztes Genre in den Blick: mit Gesprächen, Reportagen und Stimmen von Kindern. Es geht um Qualität, Politik und Pädagogik im Kinderbuch, um Diversität, neue Formen und Trends.

Was lesen Kinder? Das Beispiel Tunesien 04.06.2026

Auf Tunesiens Buchmesse stehen Kinder wieder Schlange für Geschichten statt Bildschirme: Verlage setzen auf Mangas, Minecraft und neue Lesewelten – und Eltern hoffen auf ein Comeback der Fantasie.

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