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Aus Print mach mehr - iz3w on Air! So die Devise der iz3w-Zeitschriften-Redaktion. Mit dem südnordfunk startete das iz3w im Juni 2014 eine monatliche Magazinsendung auf Radio Dreyeckland. Mit ausgewählten Inhalten und Debatten der nord-südpolitischen Zeitschrift iz3w aus Freiburg. Jeden ersten Dienstag im Monat um 16 Uhr auf 102,3 mhz. Und als Podcast. Siehe auch www.iz3w.org

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3. Jun 2026

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Peacesounds Friedensaktivist*innen im Globalen Süden 15.01.2024

Während die Nachrichten täglich Kriegsbilder auf unsere Bildschirme projizieren, sucht ein neuer Podcast nach Vorbildern, die Mut machen und Wege für Veränderungen aufzeigen. Das Team von »Peace Sounds« spricht mit Friedensaktivist*innen im Globalen Süden, die mit gegenseitiger Fürsorge und Kreativität der Gewalt strotzen und sich in wenig beachteten Konfliktregionen für eine gerechtere und friedl...

30 Jahre antisystemische Bewegung in Chiapas 31.12.2023

Am 1. Januar 1994 besetzte die EZLN, die vor über 40 Jahre gegründete Zapatistischen Befreiungsarmee, sieben mexikanische Gemeinden in der Chiapas-Region. 30 Jahre seit ihrem öffentlichen Auftreten am 1. Januar 1994 scheint die zapatistische Bewegung als antisystemische Bewegung und als antikapitalistischer Plan weiterhin Geltung zu haben. Doch was waren und was sind ihre politischen Ziele? Sarah...

»Den Militärs gefällt es nicht, wenn man in Europa schlecht über sie spricht« 31.12.2023

Am 28. Oktober traf der südnordfunk, Rubiela Giraldo und Jaqueline Castillo, zwei Frauen aus Kolumbien, die sich für Gerechtigkeit und Aufklärung einsetzen. Jaqueline und Rubiela, vertreten die Organisation MAFAPO – Madres de los Falsos Positivos, Mütter der falschen Positiven. Sie repräsentieren Frauen in Kolumbien, die gegen Ungerechtigkeiten kämpfen, die in der Zeit des Bürgerkrieges verübt wur...

»Je mehr Grenzen man dichtmacht, desto mehr nehmen die klandestinen Reisen zu« 31.12.2023

Die aktuelle wirtschaftliche und politische Krise in Mali Migration ist in Mali seit jeher eine Strategie, Krisen zu bewältigen. Europa setzt alles daran, die Migrationsrouten zu sperren. Im Februar 2023 sprach der südnordfunk mit Père Anselm Mahwera über die Lage in Gao im Norden des Landes, ein Nadelöhr und Zentrum der Migration.

südnordfunk #115 Klima, Bergbau, Aktivismus 05.12.2023

Dubai ist momentan das Zentrum der Welt: Rund 70.000 Menschen sind in die Stadt in den Vereinten Arabischen Emiraten gereist, um an der UN-Weltklimakonferenz teilzunehmen. Was das in Flugmeilen und an zusätzlicher Belastung es für das Klima bedeutet, lassen wir mal außen vor. Schließlich hofft die Weltgemeinschaft jedes Mal aufs Neue, dass langfristige Lösungen und Strategien gegen den Klimawandel...

Bergbau in Peru: »Wir fordern, dass die intern­ationa­len Verträge respek­tiert werden« 05.12.2023

Ariana Kana hat die Auswirkungen des Bergbaus in der Provinz Espinosa am eigenen Leib erlebt und sich zur Wehr gesetzt. Aufgewachsen in der indigenen Gemeinde Huisa bei Cusco im Süden Perus weiß sie, was es heißt, wenn das Wasser mit giftigen Schwermetallen kontaminiert ist. Inzwischen engagiert sich die Umweltaktivistin in der Plataforma Nacional de Afectados y Afectadas por Metales Tóxicos (Nati...

»Klimafinanzierung ist keine Wohltätigkeit für Afrika« 05.12.2023

Die Weltklimakonferenz in Dubai steht unter dem Motto der weltweitenBestandsaufnahme. Ein Streitpunkt: Geld für Klimaschutz und Anpassung. Mithika Mwenda, Direktor der Panafrican Climate Justice Alliance, sagt: Länder des Globalen Nordens müssen mehr Geld bereitstellen, insbesondere für Klimaanpassung. Seine Organisation vertritt über 100 Organisation aus 51 Ländern. Kurz vor der Konferenz beantwo...

»Der Klimagipfel wird uns keinen seismischen, transformativen System­wechsel bescheren« 05.12.2023

Als Klimaaktivist, ehemaliger Chef von Greenpeace und Amnesty international sowie Direktor des Startups African Civil Society Initiative stellte Kumi Naidoo sowohl Menschenrechte als auch Umweltfragen über Jahre ins Zentrum seines Aktivismus. Derzeit konzentriert er sich darauf, politische Aktionskunst als Kommunikationsmittel voranzubringen. Der südnordfunk sprach mit dem südafrikanischen Rechts-...

Interview mit der Eine-Welt-Promotorin Sylvia Holzhäuer-Ruprecht 05.12.2023

Der Klimawandel und seine Auswirkungen zeigen sich zum Beispiel in der Flucht von Menschen vor Überschwemmungen - so aktuell auch in Somalia. In den Medien wird dabei die Abhängigkeit ärmerer Länder vom Geld der Industriestaaten betont, ohne die Menschen in den Industriestaaten als Verursacher des Klimawandels zu benennen. So machen die Bilder von fliehenden Menschen und die Spendenaufrufe unsicht...

Verdammte Klimapolitik | südnordfunk #114 09.11.2023

Hitzige Klimadebatten: Was bringt’s? Kernthemen der Weltklimakonferenz COP 28 und Hebel gegen die Klimakrise || »Wenn das Land verschwunden ist, werden auch die Menschen verschwinden« Dewi Candraningrum über Klimakrise, Frauen im Protest und Zementabbau in Indonesien || Fluchtursache Klimakrise – es braucht Anerkennung. Statement aus einer Podiumsdiskussion »Wenn das Land verschwunden ist, werden...

Fluchtursache Klimakrise: Zeit für Anerkennung. 31.10.2023

Mit Stimmen von: Nicholas Omonuk (Uganda), Olaf Bernau (Bremen) und Sulti (Berlin). Taugt der Begriff Klimaflucht für eine anti-rassistische Perspektive auf die Klimapolitik? Was hat Klimagerechtigkeit mit Klassismus, Rassismus und Kolonialismus zu tun? Wie kann praktische solidarische Arbeit aussehen, die Klimaflucht anerkennt, ohne Menschen als Klimaflüchtlinge zu kategorisieren? Der einstündige...

Tritha - die »Indische Nina Hagen«? 04.10.2023

Die Musikerin Tritha wird gerne auch als »Indische Nina Hagen« bezeichnet. Nichts gegen Nina Hagen, aber dieser Vergleich greift viel zu kurz und ist natürlich unserer westlichen Brille geschuldet. Nein, die Musikerin Tritha ist viel mehr. Tritha Sinha wuchs im Kalkutta auf und pendelt seit vielen Jahren zwischen Neu Dehli und Paris, wo sie jeweils in vielen Musikprojekten und Bands aktiv ist. Ihr...

Aktiv gegen die Klimakrise in Togo 04.10.2023

In der jüngsten Reportage des südnordfunk zu Togo wurde deutlich, dass insbesondere Kleinbauern- und Bäuerinnen sowie Viehhirten unmittelbar von den Folgen des Klimawandels betroffen sind. Nicht selten treibt die Zerstörung von Lebensgrundlagen die Menschen in die Migration. In einem Nachklapp zu dieser Reportage hört ihr nun Forderungen und Einschätzungen über mögliche Lösungsstrategien im Umgang...

Der Kampf gegen die Auswirkungen durch das Großunternehmen HeidelbergCement 04.10.2023

HeidelbergerCement, jetzt Heidelberg Materials, ist die weltweite Nummer 1 bei Zuschlagstoffen und Beton und die weltweite Nummer 2 bei Zement. Das Unternehmen ist seit 1984 in Togo tätig. Sie bauen Klinker für die Zementproduktion ab. Im Jahr 2015 investierte HeidelbergCement 250 Millionen US Dollar in Togo, um eine Schlüsselrolle im westafrikanischen Bausektor zu spielen. Die Folgen der industri...

»Nicht nur das Wissen, sondern auch die Strukturen dekolonisieren!« 04.10.2023

Wenn Akteure aus Nord und Süd eine Partnerschaft eingehen, stehen sich oftmals Ungleichgewichte gegenüber. Sie werden durch asymmetrische Strukturen und ihr koloniales Erbe im Denken und in der Praxis herausgefordert. Im Juni 2023 fragte der Hochschultag in Freiburg nach Stolpersteinen bei Partnerschaften zwischen Nord und Süd in Lehre und Forschung. Was dort diskutiert wurde, ist auch für Nord-Sü...

Snf Oktober 2023 04.10.2023

In der Oktoberausgabe des südnordfunk gibt es keinen sehr klassischen Themenschwerpunkt, aber ein kleiner Akzent liegt auf Togo, worum es in gleich zwei Beiträgen geht. Der Geschäftsführer des "Zentrum für Umweltgerechtigkeit-Togo - Kwami Kponzo erklärt im Interview, welche negativen Folgen das Unternehmen Heidelberg Materials für Mensch und Umwelt hat und wie sie dagegen ankämpfen. Unser Kollege...

Klimawandel - eine Fluchtursache? Klimaflucht - taugt der Begriff? 03.09.2023

Menschen werden aufgrund von Überschwemmungen, Dürren, Hungersnöten und anderen gravierenden Klimafolgen vertrieben. Das stellt nicht nur für die Betroffenen vor große Probleme, es bringt auch Fragen mit sich, an die Politik und für die Zivilgesellschaft. Immer mehr Menschen verlassen ländliche Gebiete, brechen auf in die Stadt und verlassen wohlmöglich ihr Land, um aus der Not herauszufinden. Da...

»Nicht nur über dort berichten, sondern sich miteinander verbinden« 02.09.2023

Die Klimakrise ist ein Thema, von dem sich viele Menschen schnell überwältigt fühlen. Auf dem Camp der Freien Radios im Mai fragten wir Radiomacher*innen: Welche persönliche Erfahrung hast du mit dem Klimawandel gemacht, die dich dazu motiviert hat, zum Thema Klimagerechtigkeit zu arbeiten. Medienschaffende sitzen in einem Zelt am Bodensee uns sprechen über das, was sie persönlich besonders bewegt...

»Für mich ist ein Bergwerk mit der Landschaft nicht vereinbar« 02.09.2023

In Schweden soll Graphit, einer der sieben wichtigsten Bestandteile für den Bau von Elektroautos, abgebaut werden. Was bedeutet der Bau einer neuen Graphitmine für die nomadische Lebensweise der Rentierzüchter*innen? Zwei Indigene Aktivist*innen erzählen, wie sie die zunehmende Verminung ihrer Gemeinden erleben.

Die mexikanische Organisation »Sin Fronteras« zu Klima und Migration 29.08.2023

Mittelamerika gehört zu den Regionen, die mit am heftigsten vom Klimawandel betroffen sind. Laut der mexikanischen Organisation Sin Fronteras (»Ohne Grenzen«) fallen bei Menschen, die sich zur Migration entscheiden, oftmals die Folgen des Klimawandels mit struktureller Gewalt und organisierter Kriminalität zusammen. Auf dem vergeblichen Weg in die USA stranden viele Menschen in Mexiko, wo es kaum...

Nicholas Omonuk: »So wurde ich zum Klimaaktivisten« 29.08.2023

Die Dürre am Horn von Afrika hat vor allem in Somalia, Südsudan und Äthiopien zu Vertreibungen geführt. Und in Uganda. Bereits 2021 machten sich aus dem Osten Ugandas die Menschen auf den Weg vom Land in die Stadt, weil Erdrutsche, Überschwemmungen und Dürren die Lebensgrundlagen auf dem Land vernichten. Unter den Betroffenen ist Nicholas Omonuk. Inzwischen ist er Klimaaktivist und macht sich dafü...

Don't Gas Africa und der europäische Energiehunger im Senegal 29.08.2023

Der europäische Energiehunger im Senegal Seit dem russischen Angriffskrieg versuchen Deutschland und andere europäische Staaten, andernorts ihren Hunger nach Gas zu sättigen. Etwa im Senegal, wo gerade das Grande Tortue Ahmeyim Projekt entsteht. Lokale Fischer und Aktivist*innen der Don't-Gas-Africa-Kampagne leisten Widerstand.

Female fighters – politischer und (para)militärischer Kampf von Frauen* im Globalen Süden 02.08.2023

Diesmal gehts im südnordfunk um weibliche Kämpferinnen. Frauen* kämpfen an vielen Fronten: seien es politische Kämpfe wie zum Beispiel im Feminismus oder auch - ganz wörtlich - physische, militärische Auseinandersetzung mit Waffen. Ist von kämpfenden Militäreinheiten die Rede, so fallen nur wenigen als erstes weiblich gelesene Personen ein. Zu sehr ist Krieg mit Männlichkeit, gar mit toxischer Män...

Frau. Leben. Freiheit – Der historische Kampf der Frauen im Iran 02.08.2023

»Das ist ein Schlachtfeld. Unser Schwert ist Liebe.« – So rappt Toomaj Salehi und gibt damit den Sound der Revolution im Iran wieder. Seit dem Tod von Jina Mahsa Amini, die von der Sittenpolizei verhaftet wurde, wachsen die Proteste. Und die Solidarität ist groß – sie zieht sich durch alle Altersgruppen, Schichten und Geschlechter. Zusammen kämpfen die Menschen für Frauen, Leben, Freiheit. Die Jou...

Kriegerinnen* und Friedensengel – Weibliche Diversität in kriegerischen Auseinandersetzungen 02.08.2023

Unsere südnordfunk Kolleginnen Lisa und Antonia haben letzten Sommer den Zuschlag für ein Recherchestipendium des journalistinnenbunds bekommen. Ihr Arbeitstitel lautet: Kriegerinnen* und Friedensengel – Weibliche Diversität in kriegerischen Auseinandersetzungen im Globalen Süden. Inhaltlicher Schwerpunkt liegt für die Beiden auf dem Sudan. Vor allem Frauen und junge Menschen jagten im Frühjahr 20...

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