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Mai più Sant'Anne – Nie wieder Sant’ Anna! 05.08.2024
60:00 Viel zu wenig bekannt und zumindest in Deutschland kaum aufgearbeit ist das NS-Massaker in Sant’Anna di Stazzema durch die SS am 12.August 1944. Im letzten Oktober machten wir uns auf in die Toskana und trafen dort Zeitzeug*innen, die uns ihre Geschichten erzählten.
Kratzen an der Oberfläche 16.07.2024
Vera Tönsfeldt, Kuratorin der Ausstellung „Das Vergessene Gedächtnis“ im Doku- und Kulturzentrum Deutsche Sinti und Roma will "ein Archiv der Dinge für eine selbstbestimmte Erzählung aus der Minderheit schaffen". Dies ist ein Projekt der Stiftung EVZ: Erinnerung, Verantwortung und Zukunft in Berlin. Die Stiftung wurde 2000 gegründet und hatte zunächst die Aufgabe, ehemalige Zwangsarbeiter*innen zu...
Die Sinnlichkeit des Schreibens 06.07.2024
"Voller Archivalilien" stecken Ursula Krechels Bücher, so stellt Tim Müller, wissenschaftlicher Leiter des Landesverbands Deutsche Sinti und Roma Baden-Württemberg "eine der wichtigsten Autorinnen der Gegenwart" vor.
"Auf dem Mahnmal stehen Namen meiner Familienmitglieder" 11.06.2024
Binnen drei Wochen kam es in Schleswig-Holstein zur Schändung zweier Mahnmäler für die von Nazis deportierten und ermordeten Sinti und Roma. Anfang Mai wurde Müll und Sperrmüll beim Mahnmal in Neumünster abgeladen. Nach einer Soli-Aktion kam prompt bereits die nächste schlechte Nachricht. Unbekannte hatten in der Nacht auf den 29. Mai die 100 Kilo schwere Stele in Flensburg aus dem Pflaster geriss...
Ausstellung "Schwarze Menschen als Opfer des Nationalsozialismus" 30.01.2024
Der Verein Deutsche Sinti und Roma - Landesverband Baden-Württemberg VDSR-BW hat es sich in den vergangenen Jahren zur Aufgabe gemacht, in zeitlicher Nähe zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus auch an weitere, ebenfalls vergessene Opfergruppen zu erinnern, um so ein Zeichen gegen Rassismus und für Mut und Menschlichkeit zu setzen.
Tagesinfo von Dienstag, 23.Dezember 2003 19.12.2023
Di 23.12.03 TI Context XXI Di 23.12.03 TI Zum 100. Geburtstag von Adorno Di 23.12.03 TI
Auf deutschen Druck: Endgültig keine Entschädigung für italienische NS-Opfer 28.09.2023
„Nur wer zahlt, meint es ernst.“ Dieser Satz des niederländischen Shoah-Überlebenden Salo Muller trifft den deutschen Umgang mit NS-Opfern insgesamt im Kern. Mittlerweile sprechen deutsche Außenminister oder Präsidenten gern salbungsvolle Worte der Ergriffenheit, doch die ernsthafte Entschädigung für die Opfer und deren Angehörige verweigert die BRD bis heute mit allen Mitteln.
Der 3. Oktober - Jahrestag des NS-Massakers in Lingiades 28.09.2023
Noch ein Grund, warum der 3. Oktober kein Tag zum Feiern ist: Es ist der Jahrestag des Massakers von Lingiades, das deutsche Gebirgsjäger im Jahr 1943 an der Zivilbevölkerung dieses griechischen Dorfes verübten. 2023 jährt sich das Massaker zum 80. Mal. Martin Klingner vom ak Distomo fasst die damaligen Ereignisse und den Umgang der bundesdeutschen Regierungen damit zusammen.
"Wir sind Lernende" 19.09.2023
Am Rotteckring ist gerade Baustelle. Julia Wolrab, Historikerin und wissenschaftliche Leiterin des dort entstehenden NS-Dokuzentrums, über den Stand desselben.
Alle Guten waren tot - Roman von Gerasimos Bekas 17.07.2023
Der Altenpfleger Aris erhält in einem deutschen Altenheim den Auftrag einer alten Dame, einen eingemauerten Koffer in Athen ihrer Enkelin zu überbringen. In einem zweiten Zeitstrang flieht ein junger Mann 1943 in Griechenland vor der deutschen Wehrmacht in ein Kloster. Durch Zufall hat er das Massaker von Kommeno überlebt.
Literarisches Geplauder - Romane über die deutsche Besatzung in Griechenland 17.07.2023
Die drei vorgestellten Romanen kreisen aus sehr verschiedenen Perspektiven um Schauplätze in Griechenland, wo die deutsche Wehrmacht und die SS zwischen 1941 und 45 fürchterliche Massaker unter der Zivilbevölkerung angerichtet haben. Im Gespräch schauen wir uns die geschilderten Ereignisse an, sprechen über die Darstellung von Gewalt in den Romanen, über Partisan*innen und Widerstand und darüber,...
Das Lesewütige Kaffeekränzchen - Griechenland unter dt. Besatzung 14.07.2023
Die deutsche Wehrmacht wütete in Griechenland von 1941 bis 45. Mit Massakern an der Bevölkerung wurde jede Partisanenaktion grausam gesühnt. Fast alle Juden und Jüdinnen wurden deportiert und ermordet. Die deutschen Täter wurden nicht bestraft, das Land erhielt keine Wiedergutmachung. Wir stellen drei Romane vor, die sich mit den Geschehnissen und deren Aufarbeitung beschäftigen.
Nachrichten am 23. Mai 2023 23.05.2023
Beschwerde gegen Landgerichtsbeschluss eingelegt - Karlsruher Staatsanwaltschaft setzt Feldzug gegen Pressefreiheit fort Freiburger Rat einstimmig pro Drogenkonsumraum für Schwerstabhängige
Eine andere Perspektive auf die Opfer des NS-Terrors 16.05.2023
Sinti und Roma leisteten in Europa Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Als Partisan*innen, Soldat*innen und Teil der Résistance, im Alltag und als Retter*innen anderer Verfolgter bewiesen sie im nationalsozialistisch beherrschten Europa ihren Willen zur Selbstbehauptung und kämpften gegen Unrecht und Unmenschlichkeit.
Tagesinfo Montag, 25.04.2003 24.04.2023
Fr 25.04.03 TI Context XXI: Steinhoff bei Wien: NS-Medizin im Krieg gegen „Minderwertige“ Wie entkam Friedrich Skrobel seiner Vernichtung durch NS-Ärzte
"Da sind viele Vorstelllungen aus der Nachwendezeit konserviert" 28.03.2023
Frederik Skorzinski kündigt die Veranstaltung am Donnerstagabend um 19:30h im Artik an. Die Lesung findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Eintritt: 5€. "Rassismus wird verharmlost und systematisch negiert" sagt er. Deshalb hat die Lesereihe jedes Jahr einen Fokus auf rechte Gewalt und Diskriminierung.
Arie des Todes 26.03.2023
Die Freiburger Autorin Sterna Meinhardt trägt ihren eigens für die Veranstaltung geschriebenen autobiografischen Text "Arie des Todes" am Samstagabend nach der Lektüre von Paul Brodowskys "Väter" vor.
"Ich versuche immer das Beste aus beiden herauszuziehen" 21.03.2023
Die Freiburger Autorin Sterna Meinhardt liest heute Abend um 19h in der Adolf-Reichwein-Schule, Bugginger Str. 83. Das Spannende an der Veranstaltung ist, daß Angehörige der sog. weißen deutschen Mehrheitsgesellschaft und Nachfahr*innen der Täter*innen des NS-Regimes sich zusammen mit Überlebenden des Porajmos und Angehörigen der sog. Minderheit mit ihrer eigenen Biografie, der ihrer Eltern und ih...
Tagesinfo Freitag, 03.01.2023 02.01.2023
Fr 03.01.03 TI Götz ALY Nationaler Sozialismus: Die Bereicherung und Plünderung der Jüd*nnen als Arisierungewinne
Tagesinfo von Freitag, 6.Dezember 2002 03.12.2022
Fr 06.12.02 TI Zipfm Überblick Fr 06.12.02 TI Psycho-Druck in „Ausreise“zentrum in Fürth -Demo dagegen Fr 06.12.02
Zum problematischen Umgang der Schweiz mit Kulturgütern aus ehemals jüdischem Besitz 26.09.2022
Erinnerungskultur geht weit über das errichten von Denkmälern und der Etablierung von Gedenktagen heraus. Erinnerungen hängen auch an Objekten und Kulturgütern. Wenn diese in traumatischen historischen Umständen enteignet wurden, zum Beispiel durch Kolonisation oder während der NS-Zeit, dann heißt Erinnern auch, die Geschichte dieser Objekte und ihrer ehemaligen Eigentümer*innen offenzulegen.
„Die einzige Möglichkeit hier rauszukommen war Bauer lernen“ 06.09.2022
Das letzte (fast) komplett erhaltene Hachscharalager ist das brandenburgische Neuendorf im Sande. Bernd Pickert - Journalist und aktives Mitglied des gemeinnützigen Vereins „ Geschichte hat Zukunft – Neuendorf im Sande e. V.“ - erzählt, welche besondere Bedeutung der Ort für die jüdische Geschichte hat. Lektüre: Sommer in Brandenburg von Urs Faes; 2015 im Suhrkamp Verlag erschienen
Reproduktion und Dekonstruktion 25.07.2022
Max und die meike unterhalten sich über die Freiburger Museumsnacht 2022. Besonders angetan hat es ihnen das künftige NS-Dokuzentrum und die Ausstellung Handle with Care zu sensiblen Objekten im Museum für Natur und Mensch.
Revisionism, "human zoos" and "the need for space" 05.07.2022
Im Rahmen der VAD-Konferenz Anfang Juni 2022 veranstaltete Julia Rensing von Freiburg Postkolonial eine Stadtführung auf Englisch. Hier zu hören die Station im Stadtgarten, kurz auf Deutsch zusammengefaßt:
8. Mai - Deutschland wurde nicht "befreit" -"Immer wieder aufmerksam bleiben" 10.05.2022
Am 8. Mai jährte sich zum 77. Mal das Ende des Zweiten Weltkrieges. In Deutschland wird der Tag im dominanten Narrativ meist als Tag der "Befreiung" bezeichnet. Aber ist das überhaupt so? Wurde Deutschland "befreit"? Mit dem Lyriker und Publizisten Max Czollek geht es in diesem Gespräch um die Bezeichnung des 8. Mais und den Umgang mit diesem Tag, deutsche Erinnerungsarbeit und Gedächtnistheater.
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