Christopher Peters
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Der wöchentliche Gedicht-Podcast mit Christopher Peters und Gästen. Jede Woche neue poetische Entdeckungen – immer sonntags, verfügbar auf allen gängigen Podcast-Plattformen.
Autor
Christopher Peters
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4. Jul 2026
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135 Friedrich Schiller | Hoffnung | Gelesen von Christopher Peters 04.07.2026 1:11
In „Hoffnung“ entwirft Friedrich Schiller ein optimistisches Bild des Menschen als eines Wesens, das stets auf Zukunft und Veränderung ausgerichtet bleibt. Vom Kind bis ins hohe Alter begleitet die Hoffnung den Menschen durch alle Phasen des Lebens. Sie erscheint bei Schiller nicht als bloße Illusion, sondern als innere Kraft, die antreibt, trägt und über das Gegenwärtige hinausweist. In feierlich...
134 Helene Branco | Einmal nur! | Gelesen von Tina Umbricht 27.06.2026 1:03
Helene Brancos „Einmal nur!“ ist ein leidenschaftliches Gedicht über Sehnsucht, Nähe und die Flüchtigkeit erfüllter Augenblicke. 🌠 Das lyrische Ich bittet nicht um ein ganzes gemeinsames Leben, sondern um einen einzigen Moment wirklicher Nähe – einen Augenblick, der Trost spendet und zugleich alles in sich trägt: Liebe, Hoffnung und Abschied. 🌹🥀 Mit eindringlichen Bildern und großer emotionaler...
BONUS John Lennon | In meinem Leben | Gelesen von Christopher Peters 25.06.2026 1:24
Zum Global Beatles Day präsentieren wir die deutsche Übersetzung von „In My Life“ aus der Feder von John Lennon. 🎸 Das Stück gehört zu den persönlichsten und beliebtesten Liedern der Beatles. In nachdenklichen Worten blickt der Text auf Menschen, Orte und Erinnerungen zurück, die das eigene Leben geprägt haben. 🕰️ Dabei geht es nicht nur um Nostalgie, sondern auch um die Erkenntnis, dass Vergange...
133 Christopher Peters | Suizidale Fliege | Gelesen von Christopher Peters 20.06.2026 1:02
Mit augenzwinkerndem Humor erzählt „Suizidale Fliege“ von einem erstaunlich alltäglichen Drama: kleinen Fliegen, die unbeirrt ihrem nassen Schicksal entgegenflattern. 🪰💧 In spielerischen Reimen und mit liebevoller Übertreibung richtet sich das Gedicht an jene winzigen Küchenbewohner, die selbst kleinste Wassertropfen offenbar für ein Abenteuer halten. Zwischen Warnung, Mitleid und scherzhafter B...
132 Matthias Claudius | Die Sternseherin Lise | Gelesen von Christopher Peters 13.06.2026 1:09
Auf dieses wunderbare Gedicht wurde ich von einer Zuhörerin aufmerksam gemacht – ein Hinweis, dem ich gerne gefolgt bin: In „Die Sternseherin Lise“ von Matthias Claudius entfaltet sich ein stiller, nächtlicher Moment der Einkehr. 🌌 Fern vom Alltag richtet sich der Blick zum Himmel, wo die Sterne in ihrer ruhigen Ordnung erscheinen – weit, klar und unberührt. In dieser Betrachtung liegt mehr als b...
131 Wilhelm Busch | Über das Älterwerden | Gelesen von Christopher Peters 06.06.2026 1:27
„Über das Älterwerden“ zeichnet mit feinem Humor und treffender Beobachtung den Blick des Menschen auf die eigene Lebenszeit nach. ⏳ Das Gedicht wird allgemein Wilhelm Busch zugeschrieben, ein gesicherter Beleg für seine Autorenschaft liegt jedoch nicht vor. Für diesen Beitrag bleiben wir jedoch bei dieser Annahme. In pointierten Versen zeigt der Text, wie sich die Wahrnehmung des Alters stetig v...
130 Louise Otto-Peters | Thüringer Wald | Gelesen von Constantin Wiedemann 30.05.2026 3:05
Ein Wald voller Stille, Abendlicht und alter Sagen! 🌲🌙 In „Thüringer Wald“ zeichnet Louise Otto-Peters ein liebevolles Bild von Natur, Heimat und innerer Versunkenheit. Zwischen rauschenden Bäumen, Vogelstimmen und sanftem Rosenschein entsteht ein Gedicht voller romantischer Schönheit und stiller Andacht 🌄 – ein poetischer Gruß an Thüringen. 🏔️ In vogtländischer Mundart gelesen von „Poe Mortem“...
129 Johann Wolfgang von Goethe | Das Veilchen | Gelesen von Christopher Peters 23.05.2026 1:20
„Das Veilchen“ gehört zu den bekanntesten Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe und entstand 1774. 🌸 Es wurde zunächst im Singspiel „Erwin und Elmire“ veröffentlicht und später vielfach vertont, unter anderem von Wolfgang Amadeus Mozart. In liedhaften Versen erzählt das Gedicht die Geschichte eines kleinen, unscheinbaren Veilchens, das sich danach sehnt, von einer jungen Schäferin bemerkt zu w...
128 Heinrich Heine | Die Loreley | Gelesen von Christopher Peters 16.05.2026 1:29
„Die Loreley“ von Heinrich Heine zählt zu den bekanntesten Gedichten überhaupt und entstand im Jahr 1824. In eindrucksvollen Bildern erzählt das Gedicht von einer geheimnisvollen Frau auf dem Loreley-Felsen, deren Gesang die Schiffer in ihren Bann zieht und ins Unglück führt. 🧜♀️🪨 Zwischen ruhiger Landschaft und unheimlicher Verführung entsteht eine dichte Atmosphäre, in der Schönheit und Gefah...
127 Christian Morgenstern | Die Weidenkätzchen | Gelesen von Christopher Peters 09.05.2026 1:23
In „Die Weidenkätzchen“ lässt Christian Morgenstern die zarten Boten des Frühlings selbst zu Wort kommen. 🌱 In einem spielerischen Zwiegespräch entfaltet sich die Geschichte ihres Werdens: vom unsichtbaren Gedanken im winterlichen Baum bis hin zur sanften Blüte im Licht. Das Gedicht verbindet kindliche Leichtigkeit mit einer leisen Ahnung vom Wunder der Natur. Mit feiner Sprache und liebevoller B...
126 Christopher Peters | Der Tag vor Montag | Autorenlesung 02.05.2026 1:03
„Der Tag vor Montag“ richtet den Blick auf den Moment, in dem das Wochenende endet und die neue Woche bereits spürbar wird. 🌤️ Den Text schrieb ich Ostern 2024. Ich hatte mir eine längere Auszeit genommen und war in Schleswig-Holstein, um über die Feiertage ein wenig auszuspannen, Familie zu besuchen – und natürlich auch, um zu schreiben. Es war eine produktive Phase, an deren Ende dieses Gedicht...
BONUS Erich Mühsam | Der Revoluzzer | Gelesen von Christopher Peters 30.04.2026 1:32
In „Der Revoluzzer“ zeichnet Erich Mühsam ein scharfzüngiges Bild eines Aufrührers, der lautstark nach Veränderung ruft – solange sie folgenlos bleibt. ✊ Mit beißendem Humor entlarvt das Gedicht die Widersprüche eines Protests, der sich im Symbolischen erschöpft und vor den Konsequenzen zurückschreckt. Der Revoluzzer will die Welt verändern, doch nicht sich selbst – und bleibt so gefangen in sein...
125 Lili Grün | Langweiliger Tag | Gelesen von Johanna Schmoll 25.04.2026 1:09
„Langweiliger Tag“ von Lili Grün erschien 1931 in der Zeitschrift „UHU“ und zeigt einen scheinbar beiläufigen Blick auf einen Tag voller Leere. 🚬 Mit nüchterner Sprache und leichter Ironie beschreibt das Gedicht einen Zustand, in dem der eigene Schmerz heruntergespielt und überdeckt wird – durch Routinen, Ablenkung und das Wissen, dass alles vorübergeht. Doch hinter dieser Haltung bleibt eine fei...
124 Victor Hugo | Wenn morgen in der Früh | Gelesen von Christopher Peters 18.04.2026 1:18
„Wenn morgen in der Früh“ („Demain, dès l’aube…“) ist eines der bekanntesten Gedichte von Victor Hugo und Teil seiner Sammlung „Les Contemplations“ aus dem Jahre 1856. ✍️ Es entstand aus einem persönlichen Anlass: dem frühen Tod seiner Tochter Léopoldine Hugo, die 1843 bei einem Bootsunglück ums Leben kam. Dieses Ereignis prägte Hugos Leben und Werk nachhaltig. 📜 Das Gedicht schildert einen still...
123 Eugenie Marlitt | Sonntagmorgen | Gelesen von Christopher Peters 11.04.2026 1:03
In „Sonntagmorgen“ entfaltet sich eine stille Szenerie: Glockenklang in der Ferne, lichtdurchflutete Natur und die ruhige Weite eines erwachenden Tages. 🌅🌲 Doch hinter dieser äußeren Schönheit liegt ein leiser Gegensatz. Während die Welt in festlichem Glanz erstrahlt, klingt im Inneren ein anderer Ton – ein einsames, unaufhörliches Lied des Schmerzes. 🔔🌫️ Das Gedicht verbindet Naturbild und See...
122 Christopher Peters | Anti-Ostern | Gelesen von Christopher Peters 04.04.2026 1:20
Der Text zu „Anti-Ostern“ entstand ganz unspektakulär. Während ich die aktuelle Staffel plante, stellte sich mir die Frage, welchen Text ich am Ostersonntag präsentieren könnte. Goethes „Osterspaziergang“ hatten wir bereits im letzten Jahr, und ich suchte nach etwas anderem – etwas Konträrem. 🐰🌱 In den klassischen Texten wurde ich jedoch nicht fündig. Also entschied ich mich, selbst zu schreiben...
121 Heinrich Heine | Aus der Harzreise (Prolog) | Gelesen von Fabian Philip Alber 28.03.2026 1:09
In „Aus der Harzreise (Prolog)" wendet sich Heinrich Heine mit scharfer Ironie und spürbarer Sehnsucht gegen die Künstlichkeit der gesellschaftlichen Welt. 🎭 Höfliche Gesten, glatte Worte und gespielte Gefühle erscheinen ihm leer und leblos – ein Dasein ohne wahre Empfindung. Dem setzt Heine die Freiheit der Natur entgegen: die Berge, die Wälder, die klare Luft. 🌲⛰️ Der Aufbruch ins Gebirge...
BONUS Christopher Peters | Die Ausstellung | Gelesen vom Autor 27.03.2026 1:21
Das Gedicht „Die Ausstellung“ entstand anlässlich der Fotoausstellung „Allee der Kosmonauten“ unseres Freundes, Weggefährten und Kreativpartners Constantin Wiedemann und zeigt unter anderem auch Aufnahmen meiner Person. 📸✨ Wenn Sie diese festgehaltenen Augenblicke selbst erleben möchten, sind Sie herzlich eingeladen: 📅 Samstag, 28. März 2026, 15:00 Uhr bis 20:00 Uhr 📍 COCOON, Exerzierstraße 14...
120 Auguste Kurs | In den duftenden Frühling will ich hinaus | Gelesen von Christopher Peters 21.03.2026 1:14
Auguste Kurs’ Gedicht „In den duftenden Frühling will ich hinaus“ erzählt von der Sehnsucht nach Freiheit, Natur und innerer Ruhe. Aus der Enge eines von Büchern und Pflicht geprägten Lebens zieht es das lyrische Ich hinaus in die erwachende Frühlingslandschaft. Zwischen blühenden Bäumen und dem leisen Geheimnis der Natur entdeckt es eine andere Form von Erkenntnis – eine, die nicht aus Studium un...
BONUS Christopher Peters | Rapsfeldleuchtendgelb | Gelesen vom Autor 19.03.2026 0:35
„Rapsfeldleuchtendgelb“ ist meine kleine Ode an den aufkeimenden Frühling. 🌱🌼 Geschrieben im April 2024 während einer Fahrt durch die schleswig-holsteinische Landschaft, entstand der Text aus den Eindrücken der bunt erwachenden Frühlingswelt. Inspiriert haben mich dabei sowohl meine Umgebung als auch die spielerische Zusammensetzung von Adjektiven, mit denen ich das scheinbar Unmögliche versuche...
119 Christian Morgenstern | Die unmögliche Tatsache | Gelesen von Christopher Peters 14.03.2026 1:19
In „Die unmögliche Tatsache“ aus dem Jahre 1910 entfaltet Christian Morgenstern seine unverwechselbare Mischung aus Sprachwitz, Logikspiel und feiner Satire. 🚗📜 Mit leichter Ironie und philosophischem Unterton entlarvt das Gedicht den Glauben an starre Ordnung und scheinbare Gewissheiten. Es ist ein heiteres, zugleich tiefgründiges Spiel mit Logik, Bürokratie und menschlicher Selbsttäuschung. ✨...
118 Christopher Peters | Vier Wände ohne Farbe | Gelesen vom Autor 07.03.2026 1:17
„Vier Wände ohne Farbe“ schrieb ich im November 2025. Es ist ein melancholischer Text, wie er wohl am besten in diesem Monat gelingt. Er handelt von der Isolation, die man nach dem Aufbruch in etwas Neues empfinden kann, und von der damit verbundenen Ohnmacht und Farblosigkeit des Alltags – besonders dann, wenn der Beginn ungewiss und beschwerlich ist. Der beschriebene Ort existierte in seiner Kar...
117 Bertolt Brecht | Über das Frühjahr | Gelesen von Christopher Peters 28.02.2026 1:17
In „Über das Frühjahr“ reflektiert Bertolt Brecht auf seine charakteristische, nüchtern-poetische Weise über den Wandel der Natur und das Verhältnis des Menschen zu ihr. 🌱🌤️ Das Gedicht kontrastiert die unaufhaltsame Erneuerung des Frühlings mit den modernen Spuren der Zivilisation – von Städten und Antennen bis zu industriellen Landschaften. Brecht erinnert daran, wie die Menschen den Frühling e...
116 Else Lasker-Schüler | Mein blaues Klavier | Gelesen von Tonia Fechter 21.02.2026 1:02
Else Lasker-Schülers „Mein blaues Klavier“ ist ein Gedicht aus ihrer Zeit des Exils, das in eindrucksvollen Bildern Verlust, Sehnsucht und die Zerbrechlichkeit der Kunst reflektiert. 🎹🌫️ Es ist ein Gedicht von klarer Bildstärke und unvergesslicher Tiefe. Das "blaue Klavier" – stumm, zerbrochen und im Dunkel der Kellertür verborgen – wird zur Metapher für verlorene Heimat und zertrümmert...
115 Kurt Tucholsky | Danach | Gelesen von Christopher Peters 14.02.2026 1:32
Was im Film mit einem Kuss endet, beginnt hier erst: Alltag, Wiederholung, Ernüchterung – und die leise Frage danach, was vom großen Glück tatsächlich bleibt. 🎭 Mit humorvoller Zuspitzung und sozialem Blick verfolgt Kurt Tucholsky in „Danach“ den Weg von der Verliebtheit über Ehe und Familie bis ins Alter. Der Ton ist spöttisch, mitunter bitter und stets von genauer Menschenkenntnis getragen. Es...
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