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Mit der buch|essenz stellen wir Sachbücher von besonderer Bedeutung für den gesellschaftlichen Diskurs, als Buchzusammenfassungen für dich bereit. Du musst Sachbücher mit mehreren hundert oder gar tausend Seiten nicht gänzlich lesen, um die Kernaussagen und Argumente der Autoren zu verstehen – denn genau dies decken unsere kompakten Buchessenzen ab. Mehr: www.fes.de/buch-essenz

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15. Jun 2026

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Philip Manow (2020): (Ent-)Demokratisierung der Demokratie 23.08.2021

Demokratie strebt nach einem Mehr an Gleichheit und Partizipation für alle, braucht aber institutionelle Voraussetzungen wie funktionierende Parteien oder den Nationalstaat. In der Krise ist vielmehr die repräsentative Idee. Populismus ist dabei eher Symptom als Diagnose. Philip Manow plädiert dafür, das Aufkommen des Populismus nicht als eine Krise der Demokratie abzutun, sondern sie als Ergebnis...

Stephanie Kelton (2020): The Deficit Myth 30.07.2021

Die Modern Monetary Theory (MMT) ist eine neuere Richtung in den Wirtschaftswissenschaften, die Geld, Steuern und Staatsschulden ganz anders interpretiert als klassische oder liberale Theorien. Stephanie Kelton zeigt in ihrem Buch, das in die New York Times Bestseller-Liste aufgenommen wurde, dass Schuldenbremsen Unsinn sind und progressive Politik daran nicht scheitern darf und soll. Obwohl es st...

Mariana Mazzucato (2021): Mission. Auf dem Weg zu einer neuen Wirtschaft 12.07.2021

Große technologische und ökonomische Innovationen entstehen durch gesamtgesellschaftliches Handeln, nicht durch einzelne, vermeintlich geniale Erfinder. Eine starre Aufgabenteilung zwischen einem Staat, der maximal durch direkte oder indirekte finanzielle Förderung aktiv wird, und einem ansonsten von weiterer Steuerung unberührt bleibenden Privatsektor, entspricht nicht der Realität. Mariana Mazzu...

Julia Friedrichs (2021): Working Class 25.06.2021

Julia Friedrichs schildert den Ist-Zustand der gesellschaftlichen Ungleichheit in Deutschland, besonders die Kluft zwischen Kapital und Arbeit. Sie erläutert anschaulich, wie und warum diese Kluft in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich gewachsen ist. Den Kern des Werks bilden drei Langzeit-Reportagen über Menschen, die teils ohne, teils mit bester Ausbildung trotz intensiver Anstrengung bei...

Andreas Reckwitz (2017): Die Gesellschaft der Singularitäten 21.05.2021

Andreas Reckwitz untersucht, wie sich das Streben nach Singularisierung in der spätmodernen Gesellschaft im Strukturwandel von Ökonomie, Arbeitswelt, Technologie, Lebensstilen und Politik wiederfindet, und zeigt auf, welche teils widersprüchlichen gesellschaftlichen Dynamiken freigesetzt werden. Die spätmoderne Gesellschaft erhebt, anders als die Gesellschaften zuvor, das Besondere und Singuläre z...

Andreas Kossert (2020): Flucht – Eine Menschheitsgeschichte 14.05.2021

Geflüchtete haben ein Gesicht, einen Namen und eine persönliche Geschichte. Der Historiker Andreas Kossert schildert anhand von vielen biographischen Schilderungen ein großes Panorama von Fluchtschicksalen des 20. und frühen 21. Jahrhunderts. Er macht deutlich, dass Flucht ein schwerer Lebenseinschnitt ist. Das Verlassen der Heimat und die Aufgabe seines bisherigen Lebens; die Ankunft und das Zure...

Björn Hacker (2018): Weniger Markt, mehr Politik 04.05.2021

Wie kann Europa gestärkt werden? Für Björn Hacker ist die Antwort klar: Einseitige Marktgläubigkeit und zu wenig Politik haben Europa in die Krise geführt. Die Märkte müssen politisch wieder eingehegt werden. Dazu liefert Hacker eine überzeugende Analyse und konkrete Vorschläge – für neuen Wohlstand und Zukunftsvertrauen.

Emmanuel Saez & Gabriel Zucman (2020): Der Triumph der Ungerechtigkeit 23.04.2021

Emmanuel Saez und Gabriel Zucman räumen mit einem hartnäckigem Narrativ auf: das Ungleichheit unvermeidbar sei und die niedrige Besteuerung hoher Vermögen alternativlos. Sie stützen sich dabei auf eine brillante historische Analyse der US-Verteilungspolitik. Sie zeigen, wie es dazu kommen konnte, dass Einkommen wie Vermögen so dramatisch auseinandergedriftet sind – und warum dies das Ergebnis bewu...

Naika Foroutan & Jana Hensel (2020): Die Gesellschaft der Anderen 26.03.2021

Foroutan und Hensel analysieren und bewerten zentrale gesellschaftliche und politische Ereignisse der vergangenen 30 Jahre. Sie zeigen, dass das zutiefst demokratische Versprechen von Gleichheit, Teilhabe und sozialer Gerechtigkeit für weite Teile der deutschen Gesellschaft noch immer nicht verwirklicht ist. Im Zentrum vieler gesellschaftlicher Debatten stehen immer wieder zwei Gruppen: Menschen m...

Matthias Quent (2019): Deutschland rechts außen 30.01.2021

Was ist Rechtsradikalismus, warum ist er erfolgreich und wie kann man ihn bekämpfen? Angesichts der hohen Wahlergebnisse der Alternative für Deutschland (AfD) und der Zunahme rechtsextremer Gewalttaten sind diese Fragen eindringlicher denn je. Matthias Quent liefert detaillierte Einsichten zur Strategie der Rechtsradikalen und zu den Strukturen, von denen sie profitieren.

Maja Göpel (2020): Unsere Welt neu denken 29.01.2021

Klimawandel, Ungleichheit und der digitale Fortschritt verlangen von allen, unsere Welt neu zu denken. Maja Göpel analysiert, warum wir es zu den ökologischen und sozialen Problemen haben kommen lassen. Das Hauptproblem besteht in unserem gegenwärtigen Verständnis von Wachstum. Es ist nicht vereinbar mit einer nachhaltigen Wirtschaftsweise. Dabei führt Konsumverzicht nicht zwingend zu Wohlstandsve...

Thomas Piketty (2020): Kapital und Ideologie 18.12.2020

Ungleichheiten – jede Gesellschaft muss sie rechtfertigen. Das tatsächliche Maß an Ungleichheit lässt sich nicht mehr rechtfertigen und hinnehmen. Eine Koalition für mehr Gleichheit braucht neue Ideen, eine bessere Ideologie, eine alternative Erzählung.

Lisa Herzog (2019): Die Rettung der Arbeit 15.12.2020

Die digitale Transformation wird unser Verständnis von Arbeit grundlegend verändern. In Gesellschaften mit Arbeitsteilung sind alle, die am Arbeitsprozess teilnehmen, voneinander abhängig. Der Prozess der digitalen Transformation muss deswegen aktiv gestaltet werden, sodass der Effizienzgewinn nicht einseitig zugunsten großer Digitalkonzerne ausfällt.

Foundational Economy Collective (2019): Die Ökonomie des Alltagslebens 07.12.2020

Digitaler Kapitalismus und Finanzmärkte erscheinen heute als natürliche, unumstößliche Ordnung. Nur: Sie sind es nicht. Die Perspektive der Fundamentalökonomie erinnert daran, dass sie politisch gemacht sind, formbar bleiben, trotz allem. Sie zeigt, dass Unternehmen eingebettet sind in gesellschaftliche Netze. Ohne Arbeiter_innen und staatliche Vorleistungen gehen sie ein wie Blumen ohne Wasser. P...

Philipp Staab (2019): Digitaler Kapitalismus 26.11.2020

Im digitalen Kapitalismus gibt es keine freien, neutralen Märkte. Vielmehr gehören die Märkte selbst den privaten digitalen Plattformen. Gewinner_innen im digitalen Kapitalismus sind aber nicht nur die digitalen Plattformen, sondern zum Teil auch die Konsument_innen. Verlierer_innen sind alle, die die digitalen Güter und Dienstleistungen produzieren.

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