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hr2 Doppelkopf

Interessante Zeitgenossen - Menschen, die etwas zu sagen haben, unterhalten sich 50 Minuten lang mit einem Gastgeber über ihre Arbeit und ihr Leben.

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Kategori

Society

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26. okt. 2026

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Episoder

"Wir sind bei dieser Forschung, eigentlich erst am Anfang" | Anno Mungen, "Von Bayreuth nach Auschwitz" 23.07.2026

Wenn die Thesen unseres Gastes heute standhalten, hinterlässt sein Buch "Von Bayreuth nach Auschwitz" ein Trümmerfeld. (Wdh. vom 23.06.2026)

"KI ist ein hochgradig ideologisch aufgeladener Diskurs" | Rainer Mühlhoff, Philosoph 21.07.2026

Wenn die Tech-Giganten aus dem Silicon Valley über KI, also "Künstliche Intelligenz", reden, geizen sie nicht mit Superlativen. Künstliche Intelligenz wird als die Lösung aller Menschheitsprobleme angepriesen. Weshalb das Silicon Valley jede Art von Regulierung ablehnt. (Wdh. vom 17.03.2026)

“Wir Deutschen haben die Kriege in Europa in den vergangenen 80 Jahren ignoriert“ | Stephan Anpalagan, Autor 17.07.2026

Vom Kriegsdienstverweigerer zum Befürworter einer wehrhaften Demokratie: In seinem neuen Buch ‚Für den Frieden - Widerruf meiner Kriegsdienstverweigerung‘ beschreibt der Theologe, Autor und Publizist Stephan Anpalagan seinen persönlichen Perspektivwechsel, in dessen Zentrum die Frage nach der eigenen Verantwortung für den Schutz einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaftsordnung steht.

"Der Streit ist nicht das Problem, sondern wie man ihn führt" | Michael Roth, ehem. Bundespolitiker 16.07.2026

Über 25 Jahre lang saß der SPD-Politiker Michael Roth für seinen Nordosthessischen Wahlkreis im deutschen Bundestag. Roth war in der großen Koalition auch viele Jahre Staatsminister für Europa. Bis er psychisch schwer erkrankte und es einfach nicht mehr weiter ging. (Wdh. vom 31.03.2026)

"Unsere Gehirne hinken der Realität der modernen Welt hinterher" | Liya Yu, Philosophin 14.07.2026

Unsere Gesellschaft ist im Dauerkrisenmodus. Immer mehr Menschen scheinen mit den Zumutungen demokratischer Systeme überfordert. Nicht wenige tauchen in digitale Blasen ab und wählen radikale Parteien, die einfache Lösungen versprechen. Mit Moralappellen oder Cancel Culture bringen wir die zersplitterte Gesellschaft nicht wieder zusammen, sagt die Politikwissenschaftlerin Liya Yu.

"Das Problem sind, Normen, Standards und Erwartungen" | André Frank Zimpel, Neurodiversitätsforscher 10.07.2026

Egal ob im Spektrum von Legasthenie oder Dyskalkulie, Aufmerksamkeitsdefizits-Problematiken, Autismus oder dem Tourette-Syndrom, neurodivergente Menschen sind anders, aber gerade deshalb unverzichtbar für die Zukunft unserer Gesellschaft. (Wdh. vom 16.03.2026)

"Armut wird vererbt" | Sonja Fehr, Armutsforscherin 09.07.2026

An welche Menschen denken wir, wenn wir von Armut sprechen? Den Bettler, der auf dem kalten Boden in der Innenstadt sitzt? Die Leute, die ihr Essen bei der Tafel holen? Oder Menschen, die nach Pfandflaschen suchen? (Wdh. vom 28.04.2026)

"Antisemitismus ist auch von Links nicht cool" | Veronika Kracher, Autorin 07.07.2026

Veronika Kracher, Jahrgang 1990, hat in Frankfurt und Mainz Soziologie und Literaturwissenschaften studiert. Als Autorin, Publizistin und Bildungsreferentin beschäftigt sie sich mit digitaler Misogynie, Antifeminismus, Online-Radikalisierung und Rechtsextremismus.

"Wir haben Wahrheitskriterien" | Raphaela Edelbauer, Philosophin 03.07.2026

Für Raphaela Edelbauer sind literarische Werke Gedankenexperimente, die wie naturwissenschaftliche Modelle funktionieren und so mehr über die Realität aussagen als etwa autofiktionale Texte. (Wdh. vom 26.03.2026)

"Liebe ist nicht nur ein romantisches Gefühl" | Barbara Schmutz, Publizistin 02.07.2026

Die Autorin Barbara Schmutz, hat sich intensiv in einem Buch mit der Liebe beschäftigt hat. "Alles Liebe" heißt es und dafür hat die Journalistin, Publizistin, Dokumentarfilmerin ungewöhnliche Orte aufgesucht. (Wdh. vom 25.03.2026)

"Hätten wir keine Hoffnungen, würden wir nicht gestalten" | Giovanni Maio, Arzt und Philosoph 30.06.2026

Giovanni Maio ist Arzt und Philosoph. Eine etwas ungewöhnliche Kombination, aber für ihn ist es die Grundlage seines beruflichen Selbstverständnisses. Medizin als soziale Praxis, in der er in erster Linie den Menschen sieht und dann erst die technischen Behandlungsmöglichkeiten.

"Wenn sie Gänsehaut haben, beim Hören von Musik, dann ist ihr Lustzentrum aktiv" | Lutz Jäncke, Neurowissenschaftler 29.06.2026

Musik wird gehört - überall, in Räumen, auf Straßen, im Auto, beim Einkaufen, beim Laufen. Wir sind von Musik umgeben. Was aber macht diese Dauerbeschallung mit dem Menschen, mit seinem Gehirn?

“Einsamkeit motiviert uns, den Kontakt mit anderen Menschen zu suchen“ | Maike Luhmann, Einsamkeitsforscherin 26.06.2026

Einsamkeit ist ein schmerzhaftes Gefühl, das es möglichst zu vermeiden gilt - im Gegensatz zum Alleinsein. Das streben viele Menschen sogar an.

"In der DDR haben wir mit unserem nichterwünschten Programm 125 Konzerte gespielt" | Michael von Hintzenstern, Komponist 25.06.2026

Als Michael von Hintzenstern 1970 elektronische Musik von Karlheinz Stockhausen im Radio hört, ist der 14-jährige geflasht. Er muss den Komponisten kennenlernen. Aber wie? Er lebt in Weimar, Stockhausen in Köln. Dazwischen die Mauer; doch sechs Jahre später gelingt es. Beginn einer lebenslangen Künstlerfreundschaft.

"An die Demokratie zu glauben, fällt mir nicht schwer" | Elisabeth Niejahr, Demokratieexpertin 23.06.2026

Elisabeth Niejahr ist Wirtschaftsjournalistin. Sie hat beim Spiegel gearbeitet, war viele Jahre bei der Zeit, hat ihre Brötchen als Chefreporterin der WirtschaftsWoche verdient, schreibt über wirtschafts- und politische Themen, ist Autorin mehrerer Bücher und häufig in politischen Talkshows zu Gast. (Wdh. vom 02.02.2026)

"Der Boden ist die Bühne des irdischen Lebens"| Jörg Blech, Wissenschaftsjournalist 22.06.2026

Die Erde verfügt über etwas vielfach unterschätzt Wertvolles: den Boden. In ihm leben Bakterien, Pilze, unzählige kleine Tiere. Sie machen den Boden fruchtbar und wertvoll. (Wdh. vom 21.01.2026)

"Wir sind bei dieser Forschung, eigentlich erst am Anfang" | Anno Mungen, "Von Bayreuth nach Auschwitz" 19.06.2026

Wenn die Thesen unseres Gastes heute standhalten, hinterlässt sein Buch "Von Bayreuth nach Auschwitz" ein Trümmerfeld.

"Die Frage, wie gehen wir mit der Vergangenheit um, ist das Spannende" | Thomas Hettche, Schriftsteller 18.06.2026

Thomas Hettche wurde 1964 im mittelhessischen Treis am Rand des Vogelsbergs geboren. Er gehört zu den Autoren, die Literatur nie als abgeschlossenen Raum verstanden haben, sondern als offenen Prozess - zwischen Geschichte und Gegenwart, Fantasie und Medien. (Wdh. vom 19.03.2026)

"Sexismus ist das alles strukturierende System, das die Popkultur am Leben hält” | Sonja Eismann, Autorin 16.06.2026

Sonja Eismann, geboren 1973 in Heidelberg, ist Mitgründerin und bis heute Redakteurin des Missy Magazine, Untertitel: Pop, Politik & Feminismus. (Wdh. vom 02.03.2026)

"Man muss Zugehörigkeit in Deutschland leider immer verhandeln" | Musa Deli, Sozialpsychologe 12.06.2026

Vier von zehn Menschen in Deutschland haben eine Migrationsgeschichte. Eine Geschichte, die fast immer verbunden ist mit der Frage: "Gehöre ich hier wirklich dazu?" Für den Kölner Soziologen Musa Deli ist Zugehörigkeit bis heute ein Versprechen, das nicht eingelöst wird.

"1955 wird zum ersten Mal wieder mehr Butter verzehrt als Margarine, davon hat man geträumt" | Harald Jähner, Publizist 11.06.2026

Harald Jähner, geb. 1953 in Duisburg, ist Journalist und Autor von drei Büchern über deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert. Bis 2015 war er Feuilletonchef der Berliner Zeitung und Honorarprofessor für Kulturjournalismus an der Universität der Künste Berlin. (Wdh. vom 22.06.2026)

"Den Wirtschaftswissenschaften fehlt ein Gerechtigkeitsbegriff" | Daniel Stähr, Ökonom 09.06.2026

Sie sitzen im Zentrum der Macht, beraten Regierungen und Unternehmen, lenken die Geschicke von Staaten und Institutionen: die Ökonomen. Einer von ihnen ist Daniel Stähr, Jahrgang 1990.

"Frauen schlafen anders als Männer" | Suzann Kirschner-Brouns, Ärztin 08.06.2026

Endlich wieder gut schlafen, das wünscht sich jeder Mensch, vor allem aber Frauen, denn gerade sie sind öfter als Männer von Schlafstörungen betroffen. Warum ist das so?

"Scham ist das Gefühl der Armut" | Miriam Davoudvandi, Journalistin 05.06.2026

"Das können wir uns nicht leisten." Ein Satz, der Miriam Davoudvandi ihre ganze Kindheit und Jugend hindurch begleitet hat. Als Tochter einer rumänischen Mutter und eines iranischen Vaters hat sie von klein auf erfahren, was Armut in einem reichen Land bedeutet.

"Mein innerer Kritiker ist viel ruhiger als früher" | Heike Mayer, IFS-Therapeutin 03.06.2026

Heike Mayer ist Heilpraktikerin für Psychotherapie und IFS-Therapeutin und Ausbilderin. Wobei "IFS" für "Innere Familien Systeme" steht. (Wdh. vom 07.10.2025)

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